Funny Money

von Ray Cooney - deutsch von Maria Harpner & Anatol Preissler

Zum Inhalt:

Berlin, 1970er Jahre

Heinrich Liebig verwechselt in der U-Bahn seine Aktentasche mit der eines Fremden und ist plötzlich Besitzer von 735.000 Mark. Spontan erwacht in Heinrich kriminelle Energie. Der Plan, mit seiner Frau Deutschland zu verlassen, wird jedoch undurchführbar, als Freunde auftauchen, als zwei Polizisten sich intensiv für Heinrich interessieren (und sich dabei als ausgesprochen bestechlich zeigen), als der eigentliche Inhaber des Geldes tot im Teltowkanal gefunden und anhand der Papiere in seinem Aktenkoffer als Heinrich Liebig identifiziert wird, und als ein mysteriöser Gangsterboss vor dem Haus auftaucht ...

Trailer:

(Anm.: Freier Eintritt bis 16 J. gilt für Juli & August 2017!)


Die Uraufführung dieser typischen Ray Cooney-Farce fand 1994 in London statt, wo die Komödie anschließend zwei Jahre lang erfolgreich am Westend gespielt wurde. Der Autor Cooney selbst hatte Regie geführt und stand in der Hauptrolle auf der Bühne. Nur ein Jahr später wurde das Stück zum ersten Mal in Deutschland inszeniert. In der Verfilmung von 2006 übernahm Chevy Chase die Hauptrolle.

Die Neufassung von Maria Harpner und Regisseur Anatol Preissler versetzt die rasante Ray Cooney-Komödie, die ursprünglich in London spielte, in das Berlin der 1970er Jahre: aus „Pfund Sterling“ wird die gute alte D-Mark, aus der Londoner „Underground“ wird die U-Bahn, aus der Themse der Teltowkanal, aus Henry Perkins wird Heinrich Liebig.

Für den Regisseur, Anatol Preissler, ist dies nach "Und alles auf Krankenschein" bereits die 2. Ray Cooney-Komödie, die er für das Schlosspark Theater inszeniert.

 

Die Verteilung der Vorstellungen zwischen Christian Hartmann und Daniel Wobetzky (Passant / alternierende Besetzung) finden Sie hier.

 

Premiere am Schlosspark Theater: 17. Juni 2017

Dauer: ca. 2 Stunden (inkl. Pause)


Pressestimmen:

„Manche Bühnen scheinen sich Gedanken darüber zu machen, was ein sommerlich gestimmtes Publikum gern sehen würde: etwas Leichtes, Lockeres. So etwas wie die Farce "Funny Money" … Ein amüsanter Abend, vom Premierenpublikum ausgiebig beklatscht.“ (Berliner Morgenpost, Stefan Kirschner)

„…entfesselt Ray Cooney, ein mit sämtlichen Komödienwässerchen gewaschenes Schlitzohr von Boulevard-Koryphäe, ein absurd turbulentes wie chaotisch verrücktes Verwechslungs- und Verfolgungsspiel. ... Anatol Preissler hat es (…) auf West-Berliner Verhältnisse der 1970er-Jahre übertragen und nun mit glänzender Laune im Schlosspark-Theater inszeniert. Er hat die nötige Ruhe, um den gehobenen Unfug und den abgründigen Wahnsinn von „Funny Money“ völlig durchgeknallt aufblühen zu lassen. …der großartig aufgekratzte Jens Wawrczeck als Heinrich … Drei Türen klappern mit flottem Aberwitz … ein hoch energetischer, grandioser Spaß. ... Das bestens harmonierende Ensemble ist mit hinreißend hysterischer Dramatik am Werk und macht den Abend zu einem ausgelassen–artistischen Spektakel außer Rand und Band, aber voll ansteckendsten ‚Amüsemangs‘ …" (Berliner Zeitung, Irene Bazinger)

„Eine zweistündige kurzweilige Unterhaltung … besonders gute schauspielerische Leistungen in allen Fassetten … Die Darsteller sind treffend ausgewählt und setzen das Stück professionell um. Jens Wawrczeck als Heinrich Liebig und als Ehefrau Maria Hartmann sollen an dieser Stelle besonders hervorgehoben werden, was die Ensembleleistung aber keinesfalls schmälern soll.“
(lichtenrade-berlin.de, Thomas Moser)

„… eine typisch Berliner Komödie … Und es gibt eine hervorragende Handlung für einen absolut lustigen Theaterabend, bei dem es nicht wie bei den meisten Boulevardstücken um verworrene Liebeshändel geht, sondern um die Flucht aus dem Alltag, für die man leider Geld braucht. Da die Truppe auch noch bestens spielt, kann man nicht nur Freunden des Theaters einen Besuch empfehlen.“ (Berlin Metropolis, Bernhard Michalsky)


Mit freundlicher Unterstützung von:
Stiftung Lotto

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